Was garantiert das Bau-Qualitätssiegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau?

OKAL Haus ist Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau

Ein Haus zu bauen ist eine komplexe Angelegenheit: Im Dschungel unterschiedlicher Baustoffe und Bauweisen suchen viele Verbraucher verzweifelt Orientierung. Kein Wunder, dass immer mehr Bau-Qualitätssiegel beim Kunden um Vertrauen werben. Eine der ältesten Qualitätsgemeinschaften im Hausbau ist die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF), der auch OKAL Haus angehört: Seit 21 Jahren setzt die QDF-Satzung die Branchen-Standards. Der Anforderungskatalog, dem sich derzeit 45 Hersteller von vorgefertigten Häusern in Holztafelbauweise unterwerfen, wurde immer weiter fortgeschrieben. Ein Blick in die Paragraphen zeigt, wie Bauherren davon profitieren.

Die Satzung regelt nämlich nicht nur technische Anforderungen an die Hauskonstruktion, Haustechnik, Luftdichtheit oder Schall-, Brand- und Wärmeschutz, sondern auch die Service-Angebote der Haushersteller. Vorgeschrieben ist zum Beispiel, dass ein Festpreis angeboten wird und ein vertraglich fixierter Fertigstellungstermin für den Bauherrn möglich ist. Außerdem dürfen die Unternehmen Zahlungen nur an den Planungs- und Baufortschritt koppeln: Vorauszahlungen sind also ausgeschlossen. Vorteile bietet auch die Vorfertigung der Bauelemente im Werk und die damit mögliche schnelle Montage auf der Baustelle.

Ein Blick in die Geschichte der QDF zeigt, dass die Satzung immer auch Spiegelbild der Entwicklungen im Baubereich war. Bei Gründung 1989 wollte die Branche nicht zuletzt skeptische Bauherren mit einem garantierten Mindeststandard von der Qualität ihrer Eigenheime überzeugen. Oft genug galten Fertighäuser damals noch als preisgünstige und einfach gestaltete Typen-Häuser. Das ist lange vorbei. Heute stellen die Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft energieeffiziente und individuelle Eigenheime bis in die höchsten Preissegmente her, die als Maßstab für die gesamte Baubranche gelten. Seit Gründung der Qualitätsgemeinschaft wurde ihre Satzung 13 Mal novelliert und hat sich zu einem in der Bau-Fachwelt anerkannten Qualitätssicherungssystem entwickelt.

Die Branche betreibt hohen Aufwand für das Qualitätssiegel. „Bauen braucht Vertrauen“, begründet dies Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF). „Wer ein Holz-Fertighaus mit einem QDF-Mitglied baut, der kann sich darauf verlassen, dass er Qualität bekommt und fair behandelt wird.“

Jedes Jahr wird die QDF-Satzung durch einen Beirat, der sich aus Experten aus Forschung und Wissenschaft zusammensetzt, überprüft und überarbeitet. Die Einhaltung wird bei den Unternehmen von unabhängigen Sachverständigen überwacht – im Werk und auf der Baustelle. Die Satzung der QDF steht im Internet unter der Adresse www.qualitaetsgemeinschaft-fertigbau.de zum Herunterladen bereit.

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